praise

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9. September — 15. Oktober

Agnes Martin — Richard Tuttle — Myriam Beltz — Donald Judd — Fred Sandback — Richard Serra — George Rickey — Robert Ryman — Dan Flavin

„Mit dem Rücken zur Welt“ – F.A.Z. Rezension vom 15. September 2022


Fine Art Selection

Mel Ramos — 50 Years of Pop
Painting, Drawing, Printmaking
6. Mai — 18. Juni

Die Galerie Siedlarek freut sich sehr, mit „Mel Ramos — 50 Years of Pop“ einen umfassenden Einblick in das Werk des kalifornischen Malers geben zu dürfen, der zu den profiliertesten Protagonisten der amerikanischen Pop Art zählt.

Mitte der 1960er Jahre machte sich Mel Ramos (1935-2018) mit Aktdarstellungen einen Namen, die er aus den Fluten der Kunst- und Konsumbilder schöpft. Sie sind über 5 Dekaden hinweg sein Markenzeichen geblieben: Ganzkörper-Bildnisse von Frauen im erotischen Look von Pin-Up-Girls, die mit mit einer breiten Palette an Produkten der US-amerikanischen Konsumgesellschaft vereint sind. Kalifornische Göttinnen thronen auf Konservendosen, baden in Cocktailgläsern oder erheben sich aus Zigarettenpackungen. Ramos konstruiert surreale Begegnungen zwischen Weiblichkeit und Warenwelt, zwischen High-Art und Low-Art. Seine überhöhten Inszenierungen, profan und erhaben zugleich, sind ästhetischer Zündstoff, der auf das Sehen selbst und die Frage nach der Beschaffenheit von Wirklichkeit und deren künstlerischer Repräsentation abzielt.

Die Ausstellung zeigt Ölgemälde, Zeichnungen, Emaillen und Druckgrafiken des Künstlers aus allen fünf Jahrzehnten seines Schaffens.


Fine Art Selection

Fine Art Selection
29. Januar — 30. April 2022

Andy Warhol — Julien Opie — Fischli & Weiss — Takashi Murakami — Alex Katz — Damian Hirst — Mel Ramos — Timm Ulrichs — u.a.


Leo Erb / Michael Dekker

Leo Erb — Michael Dekker
30. Oktober — 31. Dezember

Die Ausstellung widmet sich dem Thema Rhythmus in Raum und Fläche. Gezeigt werden Skulpturen des Bildhauers und Tony Cragg Schülers Michael Dekker (*1983) im spannungsvollen Dialog mit Werken von Leo Erb (1923-2012), einem der prominentesten Vertreter der Konkreten Kunst nach 1945 in Deutschland und documenta 6 Teilnehmer.

Michael Dekker hat Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf studiert. Er war Stipendiat der Akademie und der Konrad-Adenauer Stiftung. Dekkers Arbeiten wurden mit wichtigen Preisen ausgezeichnet und werden regelmäßig institutionell ausgestellt. Der Künstler lebt und arbeitet in Wuppertal und Düsseldorf. Detaillierte Informationen zur Vita und zum Werk des Künstlers finden Sie hier

Eröffnung: Freitag, 29. Oktober, 19 Uhr

Michael Dekker ist anwesend. 

Gleichzeitig findet am Abend der Vernissagenrundgang der Galerien Frankfurt Mitte statt.

Exibition View: Leo Erb — Michael Dekker (PDF)


Writings

Writings
19. — 24. Oktober

Kurioses zur Verbindung von Kunst und Schrift. Sechstägige Sonderausstellung zur Buchmesse Frankfurt.

Jenny Holzer, Christopher Wool, Albert Watson, Alex Katz, Günther Uecker, Timm Ulrichs, Peter Hutchinson, Ben Vautier, Robert Indiana, u.a.


Alex Katz, Nicole, 2016, Holzschnitt, 92,7 × 203cm

Alex Katz — In the moment
3. September bis 16. Oktober 2021

„The Artist of the Immediate“ — so hat die Financial Times Alex Katz einmal beschrieben. Tatsächlich ist das Suchen und Einfangen von unmittelbaren Augenblicken das große Thema des New Yorker Künstlers (*1927), das sich seit Beginn seiner Karriere wie ein roter Faden durch seine Arbeit zieht.

In den 1950er Jahren, als viele seiner New Yorker Kollegen und Vertreter des Abstrakten Expressionismus die große malerische Geste als ultimativen Ausdruck des künstlerischen Genies propagierten, suchte Alex Katz neue Ausdrucksformen der Figuration. Die Expressionisten richteten das Auge nach innen. Katz hingegen ging nach draußen und fing an seine Umgebung zu beobachteten: Seine Frau Ada, seine Familie, seine Freunde, das New Yorker Stadtleben, die Natur. Aus diesen Beobachtungen ist ein nunmehr 70 Jahre überspannendes Lebenswerk aus Porträts und Landschaften entstanden. (...)

Mehr über die Austellung und verfügbare Arbeiten (PDF)


UNSER PROGRAMM

Das Ausstellungsprogramm der Galerie Siedlarek ist der Präsentation und Vermittlung US-amerikanischer Kunst in Deutschland gewidmet. Ziel unserer Galeriearbeit ist es, sowohl fest etablierten als auch jungen und noch unterrepräsentierten künstlerischen Positionen aus den Vereinigten Staaten einen Ort in Frankfurt zu geben. Die Galerie Siedlarek lässt die Werke für sich und in wechselnden Konstellationen bestmöglich wirken, um so neue Blickwinkel auf die amerikanische Kunst im transatlantischen Dialog zu eröffnen.

Die Schwerpunkte unseres Programms liegen in der der amerikanischen Nachkriegskunst, hier insbesondere in der Pop-Art sowie im Minimalismus. Der Aufbau und die kontinuierliche Weiterentwicklung eines vielschichtigen Portfolios, das eine repräsentative Auswahl relevanter künstlerischen Stimmen und Diskurse, die zwischen 1945 und 1970 in diesen Feldern aufkamen und wirkten, in ihren verschiedenen Zusammenhängen und Bedeutungen systematisch abbildet - ergänzt um zeitgenössische Haltungen, die darauf folgten und bis heute darauf reagieren - ist der Kern unserer Arbeit.

Neben dem Angebot weltweit bekannter und geschätzter Positionen streben wir in besonderem Maße danach, in unserer Galerie künstlerische Positionen sichtbar zu machen und anzubieten, die trotz ihrer Relevanz insbesondere in Deutschland bisher noch unterrepräsentiert sind. Ziel ist es, allzu dominante Narrative der Kunstgeschichte sinnvoll zu ergänzen und aufzubrechen, um so ein komplexeres und präziseres Bild der amerikanischen Kunst insgesamt zu zeichnen.

Unser zeitgenössisches Programm verbindet Kunstgeschichte und Gegenwart. Wir laden junge Künstler*innen aus den USA und Deutschland ein, im stimmigen Wechsel mit historischen Positionen der amerikanischen Nachkriegsära ihre aktuelle Kunst in Frankfurt zu präsentieren. Ihre Ausstellungen sollen Räume eröffnen, in dem der künstlerische Dialog zwischen den Generationen und zwischen den USA und Deutschland erfahrbar und weiterentwickelt wird.

Florian Siedlarek

ZUR PERSON

Florian Siedlarek, M.Ed., ist Galerist und Kunsthändler. Nach seinem Studium der Kunst, Amerikanistik und Anglistik arbeitete er zunächst in der Lehre an Schulen und Universitäten in Deutschland und den USA. Als Lehrbeauftragter für Amerikanistik unterrichtete er amerikanische Philosophie, Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte. Mit dem Wechsel in die Galeriearbeit transferierte Siedlarek seine Leidenschaft und Expertise im Bereich der amerikanische Kunst- und Kulturwissenschaft in den Kunstmarkt, zuletzt in seiner Funktion als Direktor einer renommierten rheinländischen Galerie für die amerikanische Pop-Art. Dort betreute er namhafte Sammlungen, Museen und Institutionen und vertrat die Galerie auf wichtigen internationalen Messen, wie etwa auf der Art Cologne. Mit der Gründung seiner eigenen Galerie entwickelt Siedlarek seine galeristische Arbeit in Frankfurt mit eigenen Schwerpunkten weiter, um der amerikanischen Kunst eine attraktive und strahlkräftige Plattform in Deutschland zu geben und in seiner Rolle als Kunstvermittler und -vermarkter den transatlantischen Dialog lebendig mitzugestalten.